Ohne Autoversicherung nicht in den Straßenverkehr
Jedes Fahrzeug, das im Straßenverkehr fahren soll, braucht ein Nummernschild. Dabei geht es nicht nur darum, Leute die zu schnell durch die Radarkontrolle gefahren sind, zu erwischen. Das Nummernschild ist auch ein Nachweis darüber, dass man eine KFZ-Versicherung abgeschlossen hat. Denn ohne den Nachweis für eine solche Autoversicherung bekommt man auch keine Zulassung. Unerheblich ist dabei, ob man jetzt einen Lastkraftwagen fährt, ein Auto oder ob der Sohn mit dem Mofa zur Schule fahren können soll. Alles, was einen Motor hat, braucht auch eine Kraftfahrzeug-Haftpflicht.
So kalkulieren Sie die Kosten für die KFZ-Versicherung
Wie bei allen Haftpflichtversicherungen gibt es auch bei der KFZ-Haftpflicht nicht nur einen Tarif, der für alle gilt. Im Gegenteil. Wie hoch die Beiträge sind, die man im Monat zu zahlen hat, geht als erstes vom Risiko aus, das man im Straßenverkehr darstellt. Unerfahrene Autofahrer, die gerade erst einen Führerschein haben bauen statistisch gesehen schneller Unfälle als jemand, der schon zwanzig Jahre fährt. Deshalb ist die KFZ-Versicherung für Fahranfänger auch teurer. Auch die Unfälle selbst spielen bei der Versicherung eine Rolle. Hier gilt die sogenannte Schadenfreiheitsklasse. Für einen bestimmten Zeitraum, in dem man unfallfrei fährt, steigt man in eine günstigere Klasse. Hat man dann doch einen Unfall, wird man meistens sofort in eine teurere Klasse eingeteilt. Es lohnt sich also, besonnen zu fahren.
Ihre freiwilligen und die grundsätzlichen Leistungen bei der KFZ-Versicherung
Wenn man über eine KFZ-Versicherung nachdenkt, muss man zwei Arten von Versicherungen unterscheiden. Das Modell, das oben beschrieben wurde, wird auf KFZ-Haftpflicht genannt. Sie kommt immer dann zum Tragen, wenn man mit dem eigenen Auto etwas anderes beschädigt. Ob man ein Auto oder einen Zaun beschädigt oder ob man jemanden sogar verletzt, ist dabei unerheblich. Das Problem an dieser Art der Versicherung ist, dass Schäden am eigenen Auto nicht übernommen werden. Ist das Fahrzeug nach einem Unfall ein Totalschaden, dann muss man selbst sehen, wie man Ersatz finanziert.
Deshalb entscheiden sich die meisten Menschen für eine kombinierte KFZ-Versicherung, die aus Haftpflicht und der sogenannten Kaskoversicherung besteht. Die Kaskoversicherung ist freiwillig, kommt aber je nach Tarif für alle Schäden auf, die am eigenen Auto verursacht wurden. Das bezieht sich nicht nur auf selbst verschuldete Unfälle, sondern auch auf Diebstahl, Vandalismus und Einbruch im Auto. Viele Versicherungen bieten die Kasko günstig an, wenn man auch die gesetzliche KFZ-Versicherung bei ihnen abschließt.
Ehepartner sparen bei der KFZ-Versicherung mit
Meist ist das eigene Auto ja nicht das eigene Fahrzeug in der Familie. Auch der Ehepartner und die volljährigen Kinder haben vielleicht ein Auto, das versichert werden muss. Diese kann man bei der Autoversicherung als Zweitwagen anmelden. Das ändert zwar nichts an der Schadenfreiheitsklasse, die man möglicherweise hat. Die Beiträge sind aber sehr viel billiger, als wenn man das Auto anderswo versichern würde.
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